ÜBer Kampfhunde - Und Illusionen

xy12 28 Dezember, 2009 17:41 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

Geschichten wie diese sind es, die meinen Tag erhellen. Da latscht jemand mit seinem Kampfhund frohgemut durch die Gegend. Hat seinen Hund nicht im Griff. Bekommt Streit und Ärger mit seinen Mitmenschen - wg. des Hundes - und stellt sich am Ende heraus, dass der Betreffende schon länger mit Haftbefehl gesucht wird. Knast im Auge ... aber Kampfhund halten...

Kampfhunde unterliegen in den meisten (allen?) Bundesländern einer Rasseverordnung. Die Hundeversicherung ist sehr, sehr teuer. Auch die Hundesteuer für Kampfhunde ist im einen oder anderen Ort drastisch erhöht.

Ja und - mit welchem Erfolg? Der Normalo - derjenige der den Hund vom Intellekt und Infrastruktur halten könnte - kauft sich keinen Kampfhund. Dafür stattdessen und mit wahrer Begeisterung halten sich diejenigen solch ein Tier, die sich sowieso einen Scheissdreck (sorry) um Versicherung, Hundesteuer, Wesenstest und die ganzen Verordnungen kümmern.

Merke: dieser ganze Kampfhundschmarren, der Bürger wird geschützt und pipapo - das ist ein Schmarrn. Die Gesetze und Verordnungen sind ungefähr so wirkungsvoll als wenn jemand mit einem Glas Wasser einen Grossbrand löschen möchte. 

Folglich: wir müssen noch mehr Gesetze erlassen! Diejenigen, die es treffen soll, werden sich sich zwar ohnehin nicht daran halten - aber der eine oder andere gesetzestreue Bürger wird zumindest drangsaliert - oder fühlt sich geschützt. Tja - die Hoffnung stirbt zuletzt. (Meistens spätestens dann, wenn man versucht von solchen Menschen eine kostenmässige Erstattung zu bekommen. Für den Schaden, den ihre Tiere angerichtet haben. Wo nichts zu holen ist helfen auch Mahnbescheide nicht. Aber das ist eine andere Geschichte...)

Ach ja - wer noch einen Kampfhund will: die Tierheime sind voll davon. Meistens sind das ja bekanntlich alles ungemein liebe, nette Tiere, die alle "nur spielen wollen". Und überhaupt eignen sich diese Rassen perfekt für die Haltung in einer 2Zimmer Wohnung auf 25qm. Das wirklich Gute: Nach einigen Monaten Stress mit Nachbarn und Vermietern muss man dann auch keine Miete mehr bezahlen. Kampfhunde sind sozusagen der Einstieg ins unbeschwerte Leben in dieser Gesellschaft..

 


Netzeitung: Danke FüR Den Fisch

xy12 19 Dezember, 2009 17:39 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

Die Netzeitung wird zum Jahresende 2009 eingestellt. Das ist (für mich) irgendwie eine recht frustierende Meldung.

Neun Jahre lang stand die Netzeitung auf meiner täglichen Leseliste. Neben Spiegel, FTD, Handelsblatt, Zeit, Google News, Gully, Heise, Hannoversche Allgemeine - und auch Bild und nochso einigen anderen. Dubiose Quellen aus denen ich im morgendlichen Tran versuche zu erkennen, ob es sich überhaupt noch lohnt zur Arbeit zu gehen. Oder ob schon alles schlichtweg zusammengebrochen ist. Die Netzeitung hat mir dabei durchgehend gut gefallen. Manchmal witzige, erfrischende Texte. Anders als anderswo. Es war eine angenehme Zeit. Lediglich das Kommentarsystem war irgendwie verbesserungsbedürftig. Kommentare erst nach Prüfung durch den Mod - aber derartige Kommentar-Zensur jibbet es bei Spiegel und Bild auch. Und beide wissen davon Gebrauch zu machen - alleine meine nicht veröffentlichten Kommentare in den Spiegelforen dürften Bände füllen...

Whatever. Danke Netzeitung für 9 Jahre Information! Ihr habt mich morgens und durch den Tag gut begleitet! Ich werde euch echt vermissen!!!! Aber: wenn eure Cheffes jetzt meinen euch durch ein automatisiertes Newssystem zu ersetzen - pah! Da macht euch keine Sorgen. Das funktioniert nicht. Das gibt es schon. Nennt sich Google News. Und wie eine kleine Berliner Zeitung irgend etwas besser machen will als Google News - na da werde ich wohl mächtig gewaltig gespannt sein. Und die Url Netzeitung über kurz oder lang aus meiner Leseliste rauswerfen müssen. (Was echt ein Novum ist. Seit Jahren wächst die nämlich nur und schrumpft nicht. Bisher nicht.)


Klimagipfel - Beknackte Massenhysterie

xy12 19 Dezember, 2009 04:22 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

Das Klimagipfelchen in Kopenhagen ist gescheitert. Da breche ich ja in Tränen aus. Der Klimagipfel erschien irgendwie wie eine schöne Vision, bestimmte Länder in ihrem Wachstum zu beschneiden. Damit die eigene Wirtschaft besser da stehen kann. Blöde nur: die Länder haben das geschnallt. Und sich geweigert mitzuspielen. Ob China, Indien, USA - so dumm waren die nicht, dass die sich Fesseln auferlegen. Die sehen ihre Wirtschaft und damit das Überleben sowie den Wohlstand ihrer Bevölkerung irgendwie als wichtig an.

Da breche ich jetzt aber voll in Trauer aus. Genauso wie die hysterische Trauer vor 20 Jahren. Als die Welthungerkatastrophe gerade IN war. Äthopien, Ghana, Eritreia - und was sonst noch für Länder von dene ich eigentlich nie gehört habe und nohch nicht einmal weiss wo die liegen. Das Bild des kleinen Jungen mit dem aufgeblasenen Wasserbauch ging um die Welt.
Danach kam irgendwie die Sache mit den Asylanten. Mit Kerzelchen in der Hand stand man zitternd und bibbernd in der Menschenkette, um für mehr Toleranz und Integration einzustehen. 

Aber: 1) Menschen brauchen irgendwelche hysterischen Feindbilder. Sachen, die sie visionär verbessern wollen. Nach einigen Jahren wird das aber langweilig  - dann muss etwas Neues her. So wie die Klimakatastrophe. Bin ja megagespannt was als Nächstes Thema sein wird. Massentierhaltung? Integration der Marsianer? Oder gleiche Rechte für Ameisen, Kakerlaken und niederes Getier? 2) Bei solchen Sachen geht es um viel Geld. Je mehr man aus der Spezis der "Experten" und "selbsternannter Experter" warnt und schreit, desto mehr Geld bekommt man. Geld ist Macht. Also werden wir alle verrecken, untergehen an den Folgen der Hitze sterben...

Doch whatever - ich bin auch ein Experte. Ein Experte für mein Leben. Und das ist momentan verdammt fröstelnd. Gerade ist es draußen -15°C. Minus Fünfzehn!!!! Und es liegen 20 cm Schnee. Globale Erwärmung ist damit bei mir kein Thema. Eher das große Zittern und die Sorge ob meine Heizung mitspielt. Und wie ich das Eis von meinen alten Einfachfenstern bekomme. Die Dinger sind von innen zugefroren. Schliesslich habe ich ja kein Geld mehr, um mein Haus zu modernisieren. Wurde in Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakatastrophe gesteckt, z.B. um mir für 900 Euro eine Ökoplakette ins Auto zu schrauben. 

Aber Kältewelle und globale Hitzeperiode haben ja nichts miteinander zu tun. Wie las ich doch neulich in einem Forum von einem dieser panik verursachenden KlimaAngstmacher: das eine ist das Wetter - das andere das Klima. Das darf man nicht vermischen. Ja ja - und im Meer ist auch kein Wasser...

Ach ja - zu erwarten war das wohl eh:

Siehe hier. Der alltägliche Horror.

Und hier.  Klimagipfel - ergebnisloser Unsinn.

 

 

 


Mieses Essen - HighPrice LowQuality Food

xy12 15 Dezember, 2009 13:31 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

Wenn mich etwas anpisst dann sind das Restaurants, die so tun als ob sie edel sind - dann aber nur miese Qualität liefern.

Neulich war ich bei irgendeinem Italiener in der Altstadt essen. Der Typ hatte wohl gerade eine gute Bewertung in der lokalen Tageszeitung und ein / zwei gute Googlebewertungen kassiert. Angeblich gute Restaurantkritiken. Ich habe ja keine Ahnung, was die Leute da bewertet haben. Oder ob es nicht doch Stammgäste waren. Ich persönlich fand den Laden - vorsichtig formuliert: nicht so gut. Ugs: Scheisse.

Wenn mir jemand Vorspeise und Hauptgericht zum gleichen Zeitpunkt serviert - und auf vorsichtige Nachfrage dann meint: "Seien Sie doch froh. Hätte ich es ihnen einzeln gebracht, hätten Sie stundenlang auf das Hauptgericht warten müssen..." finde ich diesen Service grenzwertig. Eigentlich auch etwas Abzocke. Hätte man mir bereits bei der Bestellung gesagt, dass die Küche überlastet ist und ich das ganze Food auf einen Klatsch bekomme, hätte ich auf die 9 Euro Vorspeise verzichtet.

Ebenso störend fand ich auch, wenn Getränkebestellungen vergessen werden. Nicht einmal, sondern ständig. Da sitze ich dann mit der Pizza über kurz oder lang auf dem Trockenen. Dass man den Typen ständig erinnern musste und noch nicht einmal eine Entschuldigung bekam nur so am Rande.

Zum Essen selbst: da will ich nichts zu sagen. Ich war eigentlich durch Ambiente (klein, hutschelig, eng, laut) und miesen Service so angepisst - da würde ich wohl kein faires Urteil mehr abgeben. Allerdings: wenn ich als Vorspeise Parmaschinken auf Melone bestelle - dann erwarte ich hauchdünne Schinkenscheiben. Nicht 3mm dicke Teile, die jedem deutschen Bauernschinken zur Ehre gereichen würden. (3mm dick kriege ich die mit meinem rostigen Haushaltsmesser auch hin. Da brauche ich nicht die "Künste" des italienischen Fachmanns bemühenen.) Und eigentlich - da bin ich altmodisch - erwarte ich auch zur Begrüssung ein Körbchen mit Brot. Hingestellt auf den Tisch. Nicht gleichzeitig serviert mit Hauptgang (und Vorspeise) - und dann noch pappig und ungeniessbar. 

 Das am Ende mit ein paar Personen ein paar Hundert Euro Rechnung zustande kam ist bei den Preisen noch verständlich. Aber irgendwie: bei solch hohen Beträgen hätte man das ganze kulinarische Drama mit einem Absacker auf Kosten des Hauses vielleicht relativieren sollen. Kam aber auch nicht...

Mich zumindest kriegen da keine zehn Pferde mehr in diesen Laden. Schade um die Knete. Und es zeigt sich mal wieder: traue nicht die Tipps von irgendwelchen anonymen Schreiberlingen. Allerdings: im Normalfall hätte ich den Laden umgehend wieder verlassen. Aber dieses Mal war ich eingeladen - und hier gilt dan wohl: dem geschenkten Gaul - dem schaue nicht ins Maul...

 


Der AlltäGliche Horror

xy12 08 Dezember, 2009 00:31 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

Ich liebe Horrormeldungen. Nee ehrlich. Die haben was. Sie jagen mir so ein feines Nervenkitzeln den Rücken hinunter.

"Ihr Finanzamt freut sich Ihnen mitteilen zu dürfen: für die Jahre 2006,7,8 steht eine Steuerprüfung an. Wir rechnen mit >>erheblichen Nachzahlungen<<..."
(Ja genau. Dann werden sie wieder sechs Monate lang prüfen, ich darf Hunderte von Belegen nachreichen - um am Ende 185 Euro nachzuzahlen. Mehr kommt nämlich selten raus. Ich bin nämlich ein notorisch ehrlicher Steuerbürger. Aber vorher habe ich noch mal den gleichen Betrag in Kopiergebühren gesteckt und das Klima mittels Dauerkopieren ernsthaft beschädigt.)

"Hiermit teilen wir Ihnen mit: Ab 01.01.2010 benötigen Sie eine grüne Plakette im Auto. Bitte geben Sie umgehend 1100 Euro aus, damit wir Ihnen den notwendigen Feinstaubfilter einbauen können..." (Na super - das war es dann mit Weihnachten. Fällt dieses Jahr aus. Bin pleite! Macht aber auch nichts. Dann kommt der Feinstaub nicht mehr aus dem Auspuff - sondern von den Reifen. Oder den Heizungen. Oder dem LKW Verkehr von der nahen Autobahn. Oder von den landenden Flugzeugen - denen kann man den Dreck schon förmlich ansehen, wenn sie über meine Klinik brausen und zur Landung ansetzen...)

"Die Regierung hat eine neue erfolgreiche Gesundheitsreform verabschiedet..."
(Das Dingens kann man nahezu unkommentiert stehen lassen. Im Klartext heisst das immer das Gleiche: die Gesundheitskosten werden explodieren. Damit implizit: wir haben Reisekosten, Papier und Belege produziert bis Unmengen an Wälder platt gegangen sind.)

Oder jetzt: "Forscher haben herausgefunden. Der Meeresspiegel wird bis zum Jahr 2100 um Hunderte Meter steigen. Wir werden alle absaufen..." Oder um einen Meter. Ist ja auch egal.  Absaufen werden wir dennoch...

Horrormeldungen sind das Lebenselixier meistens unwichtiger Hansels. Die nehmen sich zu wichtig. Wenn sie ernsthaft etwas auf den Kosten hätten, wären sie nicht Verwaltungsbeamte geworden. Oder Politiker. Oder Froscher. Auf jeden Fall hätten sie keinen Beruf ergriffen bei dem sie auf Kosten der Allgemeinheit leben. Sondern stattdessen: Regisseur oder Romanschreiber. Dann hätten sie Filme wie "Die Vögel" drehen können - und sich dafür dicke bezahlen lassen. Das hatte was. Das war Klasse. So hingegen verballern sie Unmengen an meistens nicht von ihnen selbst verdienter Asche, um die Welt mit ihren Horrormeldungen aufzuschrecken. Pah. Erbärmlich. Und fürchten muss man sich sowieso. Nicht vor ihren Horrorvisionen - sondern vor den Kostenbelastungen, die ihnen so einfallen, um den Horror angeblich / scheinbar / eventuell / vielleicht abzuwenden. Nicht dass es ernsthaft einen Erfolg verspräche - aber sie brauchen die Knete, um sie wieder zu verprassen.

Was ich damit sagen will: wir werden ohnehin krepieren. Irgendwann wird die Sonne auf die Erde knallen. Oder erkalten. Oder sich überhitzen. Oder ein Meteorit wird das Ganze vorzeitig beenden. Oder ein Virus - nee, nicht die Schweingrippe. Oder - oh wie blöde: Herzinfarkt, übermässiger Tabakkonsum oder übermässige Aufregung weil man die Tageszeitung gelesen hat. Und wer jetzt meint: das wäre ein typisches Menschenschicksal... - weit gefehlt. Die Dinosaurier sind auch drauf gegangen. Und die hatten weder Finanzämter, Gesundheitsreformen oder Klimakonferenzen. Aber wer weiss - vielleicht wären sie ja früher krepiert, wenn sie das alles gehabt hätten...

Darum merke: in jungen Jahren erzählt man den Kindern Geschichten vom schwarzen Mann. In alten Jahren erzählt man den Bürgern Geschichten von irgendwelchen anderen Sachen. Meistens stimmt weder das eine noch das andere. Sozusagen: Grusel, um ein Ziel zu erreichen. Und wer die Geschichten glaubt hat eigentlich selbst schuld. (Aber der zeigt irgendwie auch, dass er zu blöde / zu faul / zu dumm zum Denken ist.)

 

 

 


Klimagipfel - Ergebnisloser Unsinn!

xy12 07 Dezember, 2009 10:23 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

15.000 Delegierte aus 192 Ländern veranstalten da irgendwo ihren Klimagipfel.Verdampfen mächtig viel CO2, um standesgemäß auf fremde Kosten in die Veranstaltung zu gelangen. Man ist ja wer. Man muss ja zeigen was man hat.

Hehe. Ausser der massiven Umweltbelastung - da kommt sonst nichts Brauchbares raus.  Das sind 15.000 Meinungen  und mindestens 192 verschiedene Interessen. Glatte Zeit- und Kostenverschwendung. Da wird man sich am Ende zu irgendeinem nebulösen Abschlußkommunique durchringen, viele Shake Hands Fotos für das Familienalbum - und dann geht es wieder Heim. Der glatte Paceboeffekt. Das einzige Spannende: Wie werden sie diese inhaltlichen Misserfolg dieses Mal der Presse verkaufen - und wie schmieren sie die Presse, damit die so herrlich unkritisch schreibt?

Ach ja - einen Effekt gibt es noch. Abgehalfterte Politiker kommen jetzt zum Zuge. N24 hatte heute Morgen Hr. Trittin als Interviewpartner. Ich habe weggeschaltet. Was der Mann noch seiert interessiert noch nicht einmal die Mäuse meines Hauses.


ÖKozonen - Die SonnenköNige Der StäDte

xy12 06 Dezember, 2009 01:27 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

Nun ist ja bald Januar. Einige Städte verschärfen ihre Umweltzone. Heisst: nur noch mit grünere Plakette kommt man z.B. nach Hannover rein. Ist eigentlich so ein bisschen wie früher. In der guten alten Zeit. Da haben eingie Stadtfürsten auch Wegezoll erhoben. Den haben sie sich dann eingesackt und meistens für ihren aufwändigen Lebensstil verprasst. So wie der gute alte Sonnenkönig. Meine Bürger bluten. Ich lebe. So groß sind die Unterschiede gar von damals zu heute eigentlich nicht.

Ach ja - wer meint, Dieselmotoren von Privat PKW wären mehrheitlich für die Feinststaubbelastung in Städten verwantwortlich - der hat irgendwie die ganzen Untersuchungen nicht mitbekommen. Die wissenschaftlichen - nicht diejenigen der regierenden Politiker. Oder der glaubt noch an den Osterhasen. Aber den soll es bekanntermaßen ja auch geben. Der nachgewiesen grösste Verursacher  von Feinstaub sind weiterhin die Reifen der Fahrzeuge. Aller Fahrzeuge. Gleich welche Plakettenfarbe die ziert. Und dieses Problem kann man wohl nur lösen, wenn man demnächst den Privatverkehr verbannt - und die städtischen Traffic auf Kettenfahrzeuge umstellt. Panzer haben bekanntermaßen wenig Reifenabrieb. Aber - auch wenn der Innenminister a.D. Hr. Schäuble von solchen Szenarien träumte (BW im Inneren) - da möge dann doch Gott vor sein.

Also lassen wir die Sonnenkönige der Städte ihr Spiel - und wer sich in Städte mit Umweltzonen begibt sollte die letzten Dezembertage nutzen, um sich seine grüne Plakette zu besorgen. Hilft zwar nichts. Kostet nur Geld. Aber whatever - was tut man nicht alles, damit es den Regierenden gut geht...

 

 


Geld Ist Futsch - Netzeitung Auch

xy12 01 Dezember, 2009 23:17 Vollschaden Permalink Trackbacks (0)

Krokodilstränen sind das Vergießen von Augenflüssigkeit, wenn man es gar nicht so meint. In alten Zeiten hätte man so etwas mit dem Wort Lügen bezichtigt - aber das gibt es ja nicht mehr. Heute ist es ja Marketing, PR und Öffentlichkeitskarbeit. Was im Kern abe, nun ja, doch irgendwie das gleiche meint. Oder dasselbe. Aber egal. Machen wir es konkreter:

Mineralölkonzerne zum Beispiel. Wenn die über den hohen Spritpreis jammern. Aber eigentlich ganz froh sind, dass eben dieser massive Gewinne in ihre Kassen spiegelt.

Politiker. Wenn diese tieftaurig feststellen, dass die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl "erschreckend" gering war - aber sie ja glücklicherweise trotzdem gewählt wurden. 

Selbiges fällt mir auch bei der Netzeitung ein. Da vergiessen Leser Trauertränen, dass das kostenlos & umsonst Angebot Netzeitung zum Jahresende eingestellt wird. JETZT! Obwohl sie (die Leserschaft) jahrelang nicht bereit und willens waren, ein kostenpflichtiges Abo abzuschliessen. Welch Wunder.

Ja. So ists im Leben. Am Ende sagen: das habe ich nicht gewollt - aber die Vorteile mitnehmen... das klappt im wahren Leben immer nur begrenzt. Irgendwann rächts sich. Und dann ist das Wehgeschrei groß. Bei den Mineralölkonzernen auch. Und bei den Politikern schon lange.

Ich kann es auch anders sagen. Liebe Leute von der Netzeitung - ich habe euch jahrelang gerne gelesen. Geld ausgeben für euch wollte ich niemals. Das waren mir eure Informationen dann doch ... na ja, wert vielleicht schon. Aber halt - mir fehlt das nötige Kleingeld. Ist für Steuer-, Gebühren- und Abgabenerhöhungen drauf gegangen. Und ich kann jeden Euro ja nur einmal ausgeben. Ihr standet hinten in der Schlange, die Leute mit der Umverteilungspolitik standen vor euch - daher schade dass ihr euch nicht über Werbung finanzieren konntet. Also - dann. Machts gut. Und danke für den Fisch. 

 


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